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20 Antworten rund um die Duschablage

Hier finden Sie kurze Antworten auf die Fragen, die vor dem Kauf und nach der Montage am häufigsten auftauchen — sortiert nach Befestigung, Material, Montage, Pflege und Auswahl.

Fünf bohrfreie Wege stehen zur Wahl: Klebepad, Saugnapf, Klemmen an der Duschstange, Einhängen und die Teleskopstange zwischen Boden und Decke. Welcher davon hält, entscheidet der Untergrund. Klebepads brauchen laut Hersteller eine ebene Fläche, Saugnäpfe eine glatte und fugenfreie. Zum Einhängen genügt eine Kante an Duschstange, Duschwand oder Armatur.

Nur eingeschränkt. Ein Saugnapf braucht durchgehenden Kontakt zu einer glatten, fugenfreien Fläche. Zur WENKO Vacuum-Loc Eckablage beschreibt eine Rezension die Montage auf unebenen Fliesen als schwierig. Messen Sie vorher, ob zwischen zwei Fugen genug Platz für einen Napf von 6 cm Durchmesser bleibt.

Die Herstellerangaben in diesem Vergleich reichen von 5 kg bis 10 kg. GRICOL nennt 10 kg für das geklebte Eckregal, LIEBHEIM 5 kg für die geklebte Wandablage. Beide Werte setzen eine ebene und saubere Klebefläche voraus. Eine Rezension zu LIEBHEIM rät bei abgerundeten Fliesenkanten von schweren Seifenpumpen ab.

Ja. Für rahmenlose Glasduschtüren gibt es Körbe zum Einhängen — das Edelstahl-Modell im Vergleich ist laut Hersteller für Glasstärken bis 12 mm gedacht. Messen Sie die Stärke Ihrer Duschtür vor dem Kauf. Glas erfüllt zugleich die Bedingung für Saugnäpfe, weil die Fläche glatt und fugenfrei ist.

Ein Klebepad haftet sofort; ob es sich später rückstandsfrei lösen lässt, hängt vom Hersteller ab — GRICOL etwa nennt dafür einen Föhn und rund 30 Sekunden. Kraftkleber härtet dagegen aus und ist für den dauerfeuchten Bereich gedacht. LIEBHEIM legt beides bei: Kraftkleber für den Nassbereich, Klebeband für den Trockenbereich.

Beschichtetes Metall und Edelstahl halten der Dauerfeuchte am besten stand. Zu den beiden Modellen aus verchromtem Stahl berichten mehrere Rezensionen von Rostbildung nach ein bis drei Jahren. Kunststoff korrodiert nicht, wirkt aber weniger stabil; zwei Rezensionen nennen die Optik als Schwäche.

Edelstahl ist korrosionsbeständig, nicht korrosionsfrei. Chloridhaltige Reiniger und Salzrückstände greifen die Schutzschicht an. Häufiger als echte Korrosion ist Flugrost: feine Eisenpartikel von außen setzen sich auf der Oberfläche fest. Zum WENKO Teleskop-Eckregal aus Edelstahl berichten zwei Rezensionen nach mehreren Monaten dagegen von keiner Rost- oder Kalkbildung.

Beides sind Kurzzeichen für Edelstahlgruppen. V2A trägt die Werkstoffnummer 1.4301 — die Nummer benennt die Legierung eindeutig — und heißt international auch SUS304. V4A (1.4404) enthält zusätzlich Molybdän und hält Chlorid besser stand. Der Hängekorb für Glasduschtüren in diesem Vergleich ist laut Hersteller aus SUS304 gefertigt, entspricht also V2A.

Ja, Kunststoff korrodiert nicht. Der Korb von TATAY besteht aus Polypropylen und ist laut Datenblatt bis 3 kg belastbar; mehrere Rezensionen loben die leichte Reinigung. Beim Duschkorb von Hawsam besteht das Gehäuse aus ABS-Kunststoff, nur der Zaun aus korrosionsbeständigem Stahl. Die Grenze liegt bei der Traglast, nicht bei der Feuchtigkeit.

Bewährt haben sich 130 bis 150 cm über dem Duschboden, in Griffhöhe der kleinsten Person im Haushalt. Bei einer Ablage an der Duschstange gibt die Stange die Höhe vor; der Hawsam-Korb lässt sich daran verschieben. Teleskopregale sind flexibler: Das SONGMICS-Modell hat vier höhenverstellbare Ablagen.

Bohrlöcher in Fliesen sind eine Veränderung der Mietsache, und beim Auszug kann ein Rückbau verlangt werden. Was erlaubt ist, steht im Mietvertrag — fragen Sie im Zweifel vorher nach. Ohne Bohren bleiben Klebemontage, Saugnapf, Klemmen an der Duschstange, Einhängen und die Teleskopstange. Alle dreizehn Modelle in diesem Vergleich lassen sich ohne Bohren anbringen; bei zweien liegt Bohrmaterial nur als Alternative bei.

Wärme löst die Klebeverbindung. GRICOL nennt dafür einen Föhn und rund 30 Sekunden, danach lässt sich das Pad versetzen. Bei LIEBHEIM gelang das Ablösen laut einer Rezension erst mit rund 70 °C heißem Wasser; ein Föhn allein reichte nicht aus. Rechnen Sie mit Nacharbeit an Kleberesten.

Meist nicht. Beim Hawsam-Duschkorb liegt das Montagewerkzeug bei, und mehrere Rezensionen beschreiben die Montage als Sache weniger Minuten. GRICOL und MSV legen zusätzlich Dübel und Schrauben bei, falls Sie sich für die Bohrmontage entscheiden. Für Saugnapf und Teleskopstange brauchen Sie kein Werkzeug; beim Einhängen kommt es auf das Modell an — TATAY und der WENKO Duschcaddy Nivala kommen ohne aus, der Hängekorb für die Glaswand wird mit zwei mitgelieferten Klammern und Schrauben montiert.

Kalk löst sich mit Zitronensäure. Lassen Sie das Mittel kurz einwirken und spülen Sie danach mit klarem Wasser nach. Essigessenz meiden Sie besser — sie ist aggressiver gegenüber Beschichtungen. Chloridhaltige Reiniger sollten Sie ebenfalls meiden, weil sie die Schutzschicht von Edelstahl angreifen. Der Hawsam-Korb hat einen herausnehmbaren Boden, der sich getrennt reinigen lässt.

Bei den meisten Modellen ja. Ablauflöcher oder ein durchbrochener Boden gehören bei Brabantia, Hawsam, TATAY und SONGMICS zur Ausstattung, die Drahtkörbe des WENKO Duschcaddy Nivala lassen Wasser ebenfalls durch, und auch der Gitterboden von WENKO Dolcedo lässt Wasser durch. Eine Rezension zu Brabantia berichtet trotzdem von stehendem Wasser, zwei weitere beschreiben den Ablauf als gut. Mehr als schnelleres Abtrocknen leistet die Konstruktion nicht.

Entfernen Sie Flecken früh, solange sie oberflächlich sind. Zum WENKO Duschcaddy Nivala berichten zwei Rezensionen von Rostflecken am unbeschichteten Metall; eine davon schützt den Korb seither mit Klarlack. Dauerhaft hilft nur die Materialwahl: beschichtetes Metall, Edelstahl oder Kunststoff statt unbeschichtetem Stahl.

Entscheidend ist die Zahl der Flaschen, nicht die Breite allein. Die Modelle in diesem Vergleich messen zwischen 9 und 35 cm in der Breite. Eine Rezension zur Brabantia-Ablage nennt Platz für fünf bis sechs Flaschen, eine weitere für drei bis sechs. Wer mehr unterbringen will, greift zu einem Modell mit mehreren Ablageflächen.

Eine Eckablage nutzt den Platz, der sonst leer bleibt; drei Eckregale stehen im Vergleich. Prüfen Sie vorher das Maß der freien Ecke. Eine Rezension zum Hawsam-Korb beschreibt ihn als größer als erwartet — in einer kleinen Kabine kann das eng werden.

Es lohnt sich, wenn Sie an Wand und Glas nichts befestigen dürfen oder viel Stauraum brauchen. Alle drei Teleskopregale im Vergleich klemmen ohne Bohren zwischen Boden und Decke und bieten je vier Ablagen. Rechnen Sie mit Nacharbeit: Zu zwei der drei Modelle berichten Rezensionen von Klemmungen, die sich lockern, und von Rohren, die gekürzt werden mussten.

Nein. Das teuerste Modell in diesem Vergleich kostet gut siebenmal so viel wie das günstigste, schneidet in unserer Bewertung aber am schwächsten ab. Unsere Empfehlung gehört zu den günstigsten Modellen im Feld. Die aktuellen Preise stehen in der Vergleichstabelle.

Ihre Frage steht nicht dabei?

Die ausführlichen Antworten stehen in den Ratgebern: bohrfreie Befestigungen mit ihren Bedingungen, die Ursachen für eine Ablage, die nicht hält, der Materialvergleich, die Anleitung zum Anbringen und der Weg zurück von der Wand.

Ohne Bohren Wenn nichts hält Material und Pflege Anbringen Entfernen